Die Rebblüte ist beendet

Temperaturen über 19 o C haben die Blüte begünstigt. Innerhalb weniger Tage war die Blüte beendet und Verrieselungsschäden sind ausgeblieben.

Auch wenn während der Blüte viele Bienen und andere Insekten auf den blühenden Gescheinen beim Sammeln von Pollen zu sehen waren, sind die Reben nicht auf die Hilfe von Bestäubern angewiesen. Die Rebe ist ein Selbstbefruchter. Beim Abwerfen der Käppchen reißen die Staubbeutel auf und setzen eine Pollenstaubwolke frei, die die gesamte Blüte umgibt, was die Befruchtung der Narbe zur Folge hat.

 

Kurz vor der Rebblüte

In den älteren Rebanlagen verläuft das Wachstum der Reben weiterhin sehr gut. Bei allen Rebsorten sind die Gescheine sind voll entwickelt und die Einzelblüten spreizen sich. Wir stehen kurz vor der Rebblüte.

Für die weitere günstige Entwicklung der Reben ist ein ergiebiger Landregen dringend notwendig. In den älteren Anlagen und auf tiefgründigen Standorten hat sich die anhaltende Trockenheit noch nicht bemerkbar gemacht, aber in jungen Anlagen und bei Neupflanzungen macht sich der fehlende Regen mittlerweile bemerkbar. Wo bleibt der Regen?

Bei einem Spaziergang im Altenberg finden sich viele blühende Pflanzen, aktuell stehen  Heckenrosen (Hagebutten) in voller Blüte. Auch an unseren Rebparzellen tut sich etwas. An Rebreihen bringen wir bei jedem Sortenwechsel Hinweisschilder mit Sortennamen an, so dass der Wanderer sehen kann, wo sein Lieblingswein wächst.